Cloud Mining

Für jemanden, der erkannt hat, dass Mining als Privatperson wenig Sinn macht, aber trotzdem die Chance auf passives Einkommen nicht verpassen will, sind Cloud Mining Verträge sehr interessant. Das Prinzip ist recht simpel: 

Sie mieten für einen im Vertrag festgesetzten Betrag eine gewisse Rechenleistung bei einem Anbieter. Vor einigen Jahren gab es die Möglichkeit Lifetime Verträge abzuschließen. Mittlerweile sind 1-Jahres Angebote jedoch die normale Laufzeit.

Mit dieser angemieteten Rechenleistung sind Sie nun Teil eines Miningpools. Die gesamte, von allen Menschen angemietete Rechenleistung (der Pool), nimmt nun am Mining Prozess teil. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein großer Pool mit teils extrem großen Rechenleistungen nun viele Blöcke löst, ist natürlich größer. (Die Wahrscheinlichkeit steigt proportional zur eingesetzten Rechenleistung.) Schafft es der Miningpool nun ein Block zu lösen, erhalten alle im Pool vorhandenen Miner einen Teil des Gewinns. Dieser ist natürlich abhängig von der eingesetzten Rechenmenge.

Das Konzept läuft also so, dass Sie sich nur einmalig auf einer solchen Seite registrieren, den Vertrag abschließen und die Rechenleistung für Sie arbeiten lassen. Im Optimalfall verdienen Sie durch die ausgeschütteten Gewinne natürlich mehr, als Sie für die Rechenleistung ausgegeben haben. Ob das möglich ist, wird häufig anhand von Umsatzprognosen überprüft. Anbieter wie Hashflare, zeigen z.B. sehr detailliert, wie die Ausschüttung verläuft und prognostizieren Gewinne nach z.B. einem Jahr. 

Verantwortungsvolle Leser werden hier natürlich hellhörig. Es ist nämlich wirklich so, dass Sie dem Anbieter vollkommen ausgeliefert sind und quasi keinerlei Kontrolle über den Prozess haben. Mittlerweile gibt es zwar etablierte Seiten, die bereits über längere Zeiträume seriös auftreten. Eine hundertprozentige Sicherheit kann man aber leider nicht erwarten.

Abhängig ist der mögliche Gewinn vor allem von dem aktuellen Kurs und der Mining-Difficulty. Ersteres erklärt sich dadurch, dass die Gewinne in BTC ausgeschüttet werden. Sie können mit ihrer Mine, wie man die Rechenleistung auch nennt, ganze Bitcoins verdienen. Wenn diese aber nur noch 20 Euro wert sind, rechnet sich das Geschäft natürlich nicht! 

Die Mining Difficulty ist - kurzgesagt - die Schwierigkeit einen neuen Block zu lösen. Dass das im Mining Prozess wichtig ist, ist einleuchtend. Warum diese Hürde schwankend ist und was das mit Inflation zu tun hat, lesen Sie in weiteren Artikeln.

Dass Sie bei Angeboten von unseriösen Seiten mit Versprechungen von 1000% Rendite in einem Monat misstrauisch werden sollten ist hoffentlich klar.

Cloud Mining Anbieter

HashFlare

Ein sehr bekannter Anbieter in der Cloud Mining Branche ist Hashflare. Dieser Seite glänzt mit Seriosität und starker Benutzerfreundlichkeit. Die Registrierung ist sehr leicht und das Abschließen eines Vertrages sehr einfach.

Beim Nutzen des Dienstes treten keinerlei versteckte Kosten auf und ihre Ausgaben belaufen sich nur auf den von ihnen im Vertrag festgelegten Kaufbetrag!

Durch übersichtliche Statistiken bietet die Seite die Möglichkeit, die Auszahlungen im Blick zu behalten.

Neben dem Bitcoin Mining bietet der Anbieter die Möglichkeit auch andere Kryptowährungen zu minen. Prinzip ist hier genau das Selbe und was am rentabelsten ist, gilt für sich selber herauszufinden.

Die Preise für eine bestimmt Hashmenge, wie man die Rechenkapazität auch nennt, variiert temporär sehr stark. Also passen sie auf einen guten Einstieg zu erwischen. 

Sie haben die Möglichkeit zwischen den Pools, denen sie ihre Rechenleistung spenden wollen, zu wählen. Falls Sie Ihre Mine von selber wachsen lassen wollen, haben Sie die Möglichkeit in den Einstellung eine automatische Reinvestition festzulegen. D.h., dass sobald Sie genug Gewinne ausgeschüttet bekommen haben, automatisch neue Rechenleistung zu Ihrer Mine gebucht wird. 

Ein weiterer Vorteil bei Hashflare ist, dass Auszahlungen problemlos möglich sind. Bei einigen Konkurrenten sind Mindestsummen nötig.

Wie bei allen Anbietern in dieser Branche besteht auch hier ein Risiko! Allerdings ist Hashflare einer der wenigen Anbieter, der durchaus zu empfehlen ist!